89.115 Zuzüge verzeichnete die amtliche Osnabrücker Statistik zwischen 2014 und 2019. Knapp 10% der Neubürger wussten ziemlich genau, wo sie ihre Zelte aufschlagen.

 
Denn die Liste der 20 häufigsten Geburtsorte weist einen klaren Spitzenreiter aus. 8.645 Neu-Osnabrücker wurden in der Hasestadt geboren und entschieden sich somit, nach der Ausbildung, dem Studium oder ersten beruflichen Stationen wieder in die alte Heimat zurückzukehren.

Auf den weiteren Plätzen folgen durchweg Städte aus der näheren niedersächsischen oder nordrhein-westfälischen Umgebung – mit Ausnahme des syrischen Aleppo (Platz 5 mit 1.061 Zuzügen) und der Freien Hansestadt Bremen (Platz 9 mit 762 Zuzügen).

Mit aufs Treppchen schafften es zwei Kommunen aus dem Landkreis. Georgsmarienhütte steuerte 2.928 Neu-Osnabrücker bei, während aus Ostercappeln 1.266 Menschen in die Friedensstadt zogen.
 
Und wohin ziehen Osnabrücker?
 
Den fast 90.000 Zuzügen standen 77.401 Fortzüge gegenüber. Das vorrangige Ziel der Ex-Osnabrücker waren Gemeinden im näheren Umland sowie Hochschulstandorte. Es gab zwischen 2014 und 2019 auch eine erkennbare Wanderungsbewegung in den Süden und Südwesten und einige Wohnortwechsel in den Osten der Republik – vor allem nach Berlin.

Redaktion

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