Nördlich von Hunteburg liegt ein Eschen-Ulmen-Auenwald, der seit 1982 unter Naturschutz steht. Hier brüten Graureiher und andere bedrohte Vogelarten in unmittelbarer Nähe eines jahrhundertealten Rittersitzes. Ein idyllischer Ort, der obendrein von einem kleinen Fluss durchzogen wird – oder durchzogen werden sollte.

 
Die einstige Verbindung zwischen Elze und Hunte, die den pittoresken Namen „Gelbe Flöte“ trägt, könnte als Laichgewässer eine wichtige ökologische Rolle spielen. Eben deshalb wurde sie seit 2005 mit großem Aufwand und einer fünfstelligen Summe renaturiert.

Doch die Maßnahmen zeigten nicht den gewünschten dauerhaften Erfolg und natürlich forderten die Hitzewellen der vergangenen Jahre auch hier ihren Tribut. Die „Gelbe Flöte“ trocknete aus, außerdem verstopften herabfallende Blätter, Äste und umgestürzte Bäume das ohnehin flache Flussbett.
 

Die gelbe Flöte im Sommer

Zumeist füllt sich der Lauf erst im Spätherbst und Winter nach starken Regenfällen wieder mit etwas Wasser.
 

Die gelbe Flöte im Winter

 
Rittergut im Naturschutzgebiet
Das Rittergut Streithorst wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt und später mehrfach zerstört, auf- und umgebaut. Seit 2004 befindet es sich wieder in Familienbesitz.

Redaktion

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