2008 wurden in Deutschland Schaukeln, Rutschen und sonstige Spielplatzgeräte im Wert von 123 Millionen Euro produziert. In den folgenden zehn Jahren verdoppelte sich dieser Wert nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auf knapp 250 Millionen Euro.

 
Auch für die Plätze selbst geben die Kommunen viel Geld aus. In Osnabrück gibt es derzeit (neben privaten oder unternehmenseigenen Anlagen) 202 öffentliche Kinderspielplätze und 41 öffentliche Bolzplätze, die Skateanlage Liebigstraße und den Dirtpark an der Vehrter Landstraße.
 
 

Für die Unterhaltung (Sandtausch und -reinigung) stehen dem Osnabrücker ServiceBetrieb (OSB), der die Anlagen eigenverantwortlich bewirtschaftet, rund 75.000 € pro Jahr zur Verfügung.

Die Ersatzbeschaffung von Spielgeräten schlägt mit etwa 110.000 € zu Buche und für die Neugestaltung oder den Umbau von Spiel- und Bolzplätzen sind im Haushalt ca. 150.000 € eingeplant.

Umso ärgerlicher, wenn Nachrichten über verdreckte und mutwillig zerstörte Plätze die Runde machen. Vor einigen Jahren wurde der Kinderspielplatz am Bierbaumsweg in Dodesheide noch vor der Eröffnung massiv beschädigt. In den vergangenen Monaten meldeten Osnabrückerinnen und Osnabrücker immer wieder wilde Müllablagerungen, außerdem sorgten Vorfälle im Landkreis für Schlagzeilen. So randalierten Unbekannte auf Spielplätzen in Hollage, Wallenhorst oder Venne.

Wer Beschädigungen, wilde Müllentsorgungen o.ä. auf einem städtischen Spielplatz feststellt, kann den OSB schnell und unbürokratisch informieren – und zwar über EMSOS, das interaktive EreignisMeldeSystem der Stadt OSnabrück. Unter www.osnabrueck.de/emsos kann man auch den aktuellen Status der Eingabe verfolgen und somit einfach nachvollziehen, ob die Meldung bereits überprüft und bearbeitet wird. Im Landkreis sind die jeweiligen Kommunen zuständig.
 
 

 

Redaktion

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